Warum ist eine Regenjacke wasserdicht und trotzdem atmungsaktiv?
Die Erklärung dazu ist eigentlich ganz einfach. Stellen Sie sich vor, zwischen dem Innern und dem Aussenmaterial der Regenjacken wird eine Membrane eingenäht. Diese Membrane besteht aus mikroskopisch kleinen Poren die rund 20'000-mal kleiner als ein Wassertropf sind. Eine Pore ist aber auch 700-mal grösser als ein Wasserdampfmolekül (Schweiss). Somit bleibt die Regenjacke von aussen dicht, Schweiss und Wärme können aber trotzdem ungehindert nach aussen entweichen.
Um die Qualitäten der Membranen zu unterscheiden wird jede mit einer sogenannten Wassersäule ausgezeichnet. Dabei wird ein Stoffteil eingespannt und Wasser in einer zehn Zentimeter breiten Röhre aufgefüllt. Je mehr milimeter Wasser nun eingefüllt werden kann, desto dichter ist also ein Stoffteil, respektive eine Regenjacke.
Was für eine Wassersäule brauche ich jetzt? Hier einige Richtwerte für Sie:
bis 3'000mm Wassersäule ungenügend
3'000 bis 6'000mm Wassersäule genügend
6'000 bis 10'000mm Wassersäule
gut
10'000 bis 20'000mm Wassersäule sehr gut
20'000 bis 28'000mm Wassersäule maximaler Schutz
Das wohl bekannteste und qualitativ beste Brand Gore-tex, bietet seine Produkte markenübergreifend an. Viele Marken entwickelten aber ihre eigenen Membranen mit ähnlich und gleicher Funktion wie z.B. Venturi, Dry-tech, Texapore, Hyvent, Aquamax usw.
Wichtig! Bei der Pflege von Produkten mit einer Membrane ist darauf zu achten, dass diese mit einem speziellen Sportwaschmittel bei maximal 40 °C gewaschen werden, damit die Funktionalität garantiert bleibt. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit dem Waschmittel von Holmenkol gemacht, welches sehr schonend für die Kleidungsstücke ist. Ausserdem empfihelt es sich die Jacke nach dem Waschen frisch zu imprägnieren, damit der Regen wieder optimal vom Aussenstoff abperlt.
Dank unserem vielfältigen Sortiment, werden Sie bestimmt Ihren passenden Schutz für den nächsten Regenguss finden!
Mit sportlichen Grüssen Ihr Vaucher Sport Specialist





